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So funktioniert die Verdauung bei Katzen

🐱 So funktioniert die Verdauung bei Katzen

Ein faszinierender Weg von der Maus bis zum Häufchen

Bevor überhaupt etwas im Katzenbauch landet, läuft erstmal das typische Katzen-Checkprogramm:
Schnüffeln, prüfen, vielleicht ein skeptischer Blick – und erst dann wird die Beute (oder das Futter) mit Lefzen und Zähnen ins Maul befördert.

Katzen besitzen ein typisches Fleischfressergebiss – gemacht zum Festhalten und Zerreißen. Die Backenzähne haben nur kleine Kauflächen.
👉 Zerkleinern von Pflanzenkost? Fehlanzeige. Da sind Hunde ganz anders aufgestellt.

🦷 Was passiert im Maul?

Im Maul wird das Futter nicht verdaut, sondern lediglich eingespeichelt – das macht es gleitfähig.
Wichtig zu wissen:
Im Gegensatz zu uns Menschen enthält der Speichel der Katze keine Enzyme zur Vorverdauung. Die eigentliche Verdauung beginnt erst im Magen.

🧪 Stationen der Verdauung – Schritt für Schritt:

  1. Speiseröhre & Magen
    Durch rhythmisches Zusammenziehen der Muskulatur (Peristaltik) gelangt der Nahrungsbrocken in den Magen.
    Dort wird er mechanisch durchmischt und mit Magensäften zersetzt.

  2. Dünndarm – das Powerzentrum
    Nur kleine Portionen verlassen den Magen. Im Dünndarm passiert dann das Meiste:
    👉 Hier werden Nährstoffe aufgenommen – und über die Leber in den Stoffwechsel eingebaut.
    Obwohl die Nahrung nur 1–2 Stunden bleibt, ist dieser Abschnitt entscheidend.

  3. Dickdarm & After
    Hier wird dem verbleibenden Nahrungsbrei Wasser entzogen, der Kot geformt – und schließlich ausgeschieden.
    Der gesamte Verdauungsprozess dauert bei Katzen bis zu 36 Stunden.

🥩 Was Katzen wirklich brauchen

Katzen sind waschechte Fleischfresser (Karnivoren).
Das bedeutet:

  • Hoher Bedarf an tierischem Eiweiß & Fett

  • Nur geringe Mengen Kohlenhydrate, da sie diese schlecht verwerten können

  • Eine vegetarische Ernährung? Für Katzen völlig ungeeignet.

  • Ihr kurzer Dünndarm ist nicht für pflanzliche Nahrung gemacht

🧬 Zwei Unterschiede zum Menschen

  1. Enzyme im Speichel
    Beim Menschen beginnt die Verdauung im Mund – bei Katzen erst im Magen.

  2. Karnivoren-Darm
    Der Darm von Fleischfressern ist kurz & effektiv. Für pflanzliche Kost schlicht nicht ausgelegt.

💚 Und das Beste zum Schluss:   Deine Katze bekommt also genau das, was sie braucht.

Nicht mehr, nicht weniger – aber natürlich gut. 😺

👉 „Alle ernährungsphysiologischen Besonderheiten der Katze – vom hohen Eiweißbedarf bis hin zur besonderen Verdauungsweise – werden bei den PETfit Rezepturen berücksichtigt.“

Katze